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 Lill TSCHUDI (1911-2004) "Rheinschlepper"
Lill TSCHUDI (1911-2004) "Rheinschlepper"

Lill Tschudi (2. September 1911 - 19. September 2004) [1] war eine Schweizer Künstlerin, die mit der Grosvenor School of Modern Art verbunden war.

 

Tschudi studierte offiziell von 1929 bis 1930 an der Grosvenor School of Modern Art. Von 1931 bis 1933 lebte sie in Paris und studierte bei André Lhote, Gino Severini und Fernand Léger. Sie kehrte 1935 in die Schweiz zurück und lebte hauptsächlich bei der Familie ihrer Schwester (ihre Schwester Ida Tschudi-Schümperlin war ebenfalls Künstlerin). Tschudi produzierte in ihrer Karriere über 300 Linolschnitte und stellte in London mit Claude Flight und anderen Grafikern aus.  Zu ihren typischen Themen gehörten Sportler wie Skifahrer und Radfahrer, Verkehrsszenen, Arbeiter und Musiker. Ein Nebenprojekt mit ihrer Schwester Ida während des Krieges beinhaltete das Drucken von Illustrationen für "Glarner Gemeindewappen", eine Broschüre der Stadtwappen des Kantons Glarus, im Jahr 1941 (diese Broschüre gilt heute als selten und sehr wertvoll). [6] Ihr Druck "Ice Hockey" von 1933 wurde für die Titelillustration von Margaret Timmers, Impressionen des 20. Jahrhunderts: Fine Art Prints aus der V & A-Sammlung (Victoria & Albert Museum Publications 2001) verwendet.

 

Leopold Häfliger (Rufname: Pöldi; * 6. Juli 1929 in Luzern; † 16. Januar 1989 ebenda) war ein Schweizer Kunstmaler, Bühnenbildner und Maskenkünstler. Er war künstlerischer Leiter und Tambourmajor der Luzerner Guggenmusiken Bohème Musig (1951–1976) und Leopolds Alti Garde (1976–1989) sowie Mitbegründer des grössten Fasnachtsverbands, Vereinigte Guuggenmusigen Luzern, bzw. die Vereinigte (1964).

Leopold Haefliger hatte fünf Brüder. Sein Vater Leopold senior arbeitete als Bildhauer, seine Mutter als Modistin (Hutmacherin). Die Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Luzern endete nach Kurzem mit seinem Rausschmiss. Sein Vater Leopold und der Maler Karl Friedrich Schobinger (1879–1951) führten den jungen Leopold Haefliger in das Handwerk der Kunst ein. Die Familie lebte in äusserst bescheidenen Verhältnissen. Seinen Lebensunterhalt finanzierte er teilweise, indem er in Restaurants seine Masken oder Bilder gegen Mahlzeiten tauschte. Mit dreissig Jahren heiratete er Anna (geborene Sieber), die er in zahlreichen Bildern verewigte. Befreundet war er mit dem Schauspieler Hanns Ernst Jäger, mit dem er seine Freude an Bertolt Brechts Theater teilte, dem Kunstmaler Varlin (1900–1977), den Urguggenmusikern Josef und Erica Ebinger und Max und Alice Baumann sowie Bruno und Josephine Koch.

1960 erhielt Haefliger den Anerkennungspreis des Kunst- und Kulturpreises der Stadt Luzern.

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